Friday, 12 July 2013

Ruben, Berlin (Deutsch)

This week I have a very special interview for you all, this person I have always pictured as the first scholar of Jugger.  Ruben is passionate about the development of Jugger and building a community around this sport. 

Ruben has always been very active in tracking down international Jugger groups as they sprang up around the world and doing his part to help build a wider Jugger community, something that I have taken great joy in seeing continue to grow over the years. When the Australian Juggers wanted to travel to Germany to join in the tournaments there it was Ruben that was very helpful in giving us the information and help in building contacts in Europe amongst the Juggers there.

Ruben has written books about Jugger, interviewed the director that gave birth to the idea of Jugger and has always worked to build the sense of community across the Jugger world, so please enjoy the interview

Find the interview in English HERE

Finden Sie das Interview auf Englisch HIER


Wie heißt Du?
Ruben, Spielernummer 77,7, in meiner Jugend als "Uhu" benannt aufgrund meiner damals extrem dicken Brillengläser

Was ... ist Deine Bestimmung?
Andere mit der Juggersucht anzustecken.

Was ist Deine bevorzugte Farbe?
Selbstverständlich weiß auf Marineblau.


Uuuund ab geht's.

Verrate uns noch etwas mehr über Dich!


Wann durftest Du das Licht unseres unvergleichlichen Planeten erblicken?
Im besten vorstellbaren Jahr seit Anbeginn der Zeit. Nach meiner Meinung.

Aus welchem Land kommst Du und wo spielst Du?
Aus Berlin. Da spielte ich viele Jahre lang, bis ich Jugger in Schweden einzuführen begonnen habe, in der Nähe der Stadt Västerås – Ihr wist schon, dem Land, aus dem Das Lied von Eis und Feuer die inspiration für wichtige Ortsnamen herbekommen hat ...

Wann und wie wurdest Du an Jugger herangeführt?
Vor rund acht oder neun Jahren. Ein bekannter erzählte von einigen Verrückten, die verrückte Sachen in einem Berliner Park täten, wir sahen uns das an und ich war sofort davon gefesselt.

Welchen sportlichen Hintergrund hast Du? Hat Jugger Dein Interesse in Sport und Fitness beeinflußt?
Ich hatte verschiedene Kampfsportarten gemacht -- sechs oder sieben Jahre regelmäßig Judo, einige Jahre Sportfechten, Uetchy Ryu Karate und so weiter -- und habe in Jugger die Traumkombination von Einzel- und Mannschaftssport gefunden.
Damit konnte ich endlich auch sportlich in einem Bereich aktiv sein, der mich wirklich voll und ganz faszinierte.


Es ist uns allen bewußt, daß Jugger der Nabel des Universums ist, aber es soll gerüchteweise Leute geben, die auch jenseits des Sports Interessen haben. Was tust Du in Deiner Freizeit, wenn Du nicht juggerst? 

Juggern.

Warum hast Du begonnen, Jugger-Bücher zu schreiben?

Als Schriftsteller ((LINK: http://www.uhusnest.de/bio.shtml ))kann ich nicht anders. Neben den drei deustchen Printausgaben habe ich eine kostenlos downloadbare englische Fassung erstellt ((LINK:http://jugger.uhusnest.de/en_juggerbook.shtml )) und möchte jeden dazu einladen, für das Kapitel Internationales lokale Spielweisen und Unterschiede zu erläutern! Willkommen.

Das nächste Buch wird in diesem Moment gerade gesetzt und wird im ambitionierten Zauberfeder-Verlag erscheinen. Es wird ähnlich wie Judo- und Karate-lehrbücher Grundstellungen, Angriffsbewegungen usw. anhand von Photoserien erklären, sodaß man einen einfachen und schnellen Einstieg erhält.


Welche Position spielst Du?
Bis vergangenes Jahr ausschließlich Schild. Diese Position hat meines Erachtens große Schwächen, aber das kann ich eben am besten.

Gegen welche Pompfenart spielst Du am liebsten?
Kette. Sie ist eine große Herausforderung für Schildspieler, und das macht Training und Spiel gegen sie sehr unterhaltsam.


Welche Regel würdest Du ändern?
Diese übergenauen Regeldiskussionen. Das Spiel muß aus sich selbst heraus und durch den Geist der Spieler funktionieren, nicht aufgrund überexakter Bestimmungen.
Und das Irische Doppel finde ich gut, das wird wohl auch bald in Deutschland Standard sein.


Wohin sollte sich Jugger Deiner Meinung nach entwickeln?
Es wäre schön, wenn es sich weiter über die Welt verbreitet und man interessanten Menschen aus verschiedensten Kulturen begegnen kann, auf jenen einzigartigen großen Grillpartys, wo man um Hundeschädel spielt. Zudem möge sich Jugere in Schweden verbreiten, schließlich möchte ich vor meiner Haustür auch spielen können!

Warum hast Du Dich ausgerechnet für Dein Team entschieden? Was zeichnet es Deiner Meinung nach aus?

Nunja, ich habe es vor über fünf Jahren gegründet und war bis zum letzten Jahr sein Captain und Teamchef. man könnte sagen, unsere Wellenlängen passen ausgezeichnet zusammen -- wir sind so etwas wie ein guter Freundeskreis geworden. Daß alle Falken zum Training kommen, ist immer wieder eine Herausforderung, denn Falken sind nun einmal keine Schwarmvögel. Dennoch haben wir ganz vernünftige Leistungen auf vergangenen  Turnieren erbringen können((Link:http://falcojugger.uhusnest.de/beuteflug.shtml )).

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